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Pro Fide Ecclesiae

  • vor 2 Tagen
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Aktualisiert: vor 12 Stunden



Bestimmte Attribute wie "konservativ", "progressiv" haben sich in unserer Alltagssprache etabliert. Es soll also alle Arten von Katholiken geben: Links-Katholiken; Rechts-Katholiken, Reform-Katholiken, Fortschrittliche, Rückständige, Tradtionalistische, Progressistische u.a. Eine ganz besonders schlaue Wortschöpfung stammt von Bischof Bätzing: die "Anders-Katholischen".


Wir haben uns an die genannten Attribute gewöhnt und benutzen sie häufig auch selbst, ohne zu merken, wie grundfalsch sie sind. Denn entweder ist man katholisch, oder man ist es nicht. Eine dritte Möglichkeit bleibt ausgeschlossen (tertium non daretur). Deshalb haben wir einen Verein gegründet bzw. eine Bewegung ins Leben gerufen, die ins Bewusstsein zurückbringen soll und dafür einsteht, was katholisch ist im Sinne des Glaubens der Kirche Die diesbezülgliche Definitionsmacht liegt nicht bei uns, sondern beim Lehramt der Kirche (Katechismus der Katholischen Kirche).


Sie legt ihren Glauben richtig aus, nicht Leute, die hinausposaunen: "Wir sind Kirche!" Der Glaube der Kirche ist das Kriterium und Alleinstellungsmerkmal eines Katholiken. Alle Abweichungen davon nennen wir Häresien. In der Tat sind sie es auch: Statt von "Anders-Katholisch" wäre wahrheitsgetreuer von "nicht mehr Katholisch" die Rede! Die Ansichten dieser in der Sophisterei geübten Leute sollten als das identifiziert werden, was sie sind: häretisch. Wo "Katholisch" draufsteht, ist nicht unbedingt "Katholisch" drin. Beim Joghurt sprechen wir Schweizer davon, dass es einen "Stich" hat: Damit meinen wir, dass es bereits verdorben ist. Analog dazu verraten zusätzliche Attribute zu "Katholisch", dass die entsprechende Auslegung des Glaubens oder Glaubenspraxis in der Tat verdorben bzw. irrig oder falsch ist. Was katholisch im Vollsinn des Wortes bedeutet, braucht keiner weiteren Präzisierungen. Orthodoxie und Orthopraxie sind deckungsgleich. Die Kirche steht hier für Eindeutigkeit. "Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein. Alles darüber hinaus stammt vom Bösen." (Mt 5,37)


Was den Glauben der Kirche betrifft, gibt es keine "Diversität". Unterschiedlich sind nur die Riten, in welchen sich der gemeinsame Glaube ausdrückt. Aber in Deutschland ist der Glaube der Kirche kein anderer als in Afrika. In seiner Substanz ist er eindeutig und unteilbar, katholisch und apostolisch. Er wird im Laufe der Zeit vertieft, für jede Zeit richtig (das entscheidet das Lehramt) ausgelegt und überliefert (apostolische Tradition). Wir sprechen diesbezüglich vom Depositum fidei, vom Glaubensgut, das sich im Laufe der Zeit nicht wandelt, sondern vom kirchlichen Lehramt treu von Generation zu Generation überliefert wird. Dabei ist Petrus der Fels, nicht die Wandedüne, die mit jeder (falschen) Ansicht mitgeht. Insofern bleiben alle Attribute, die "katholisch" präzisieren sollen, verdächtig. Jene, die sie benutzen, sind in Wirklichkeit "Abweichler". Sie sind "divers", um ein Code-Wort unserer Zeit zu benutzen, dessen Anwendung in unserem Kontext genauso falsch ist wie in jenem, aus welchem es stammt. Sie wollen dazugehören, als katholisch gelten, den Glauben der Kirche aber in ihrem Sinn von innen her umschreiben und anders ("divers") leben, z.B. als homosexuelles Paar. Sie bekennen nicht offen, dass sie den Glauben der Kirche nicht teilen; sie wollen ihn verändern, ihn "zeitgemäss" (eine inhaltliche Leerformel, die nach Belieben gefüllt wird) leben. Zeitgemäss ist jener, der ihr (der Zeit) widerspricht. Deshalb hasst ihn die Welt (Joh 15,19). Sie liebt nur, was ihr gehört.


Wir machen da nicht mehr mit und werden den Katholiken eine Stimme geben, die einfach nur katholsich sind. Entweder bist Du es oder Du bist es nicht! Darum geht es!


Schaut Euch auf unserer Homepage um und werdet Mitglied: https://profideecclesiae.org/ueber-uns



Lest den offenen Brief an Papst Leo XIV.!



 
 
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