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Aktuelles

Als kleiner Vorgeschmack für ein kommendes Video über ganz wesentliche Aspekte in der Unterscheidung des Geistes (Stimme Gottes versus eigene Gedanken) und über Wahrheitserkenntnis und Meinungsfreiheit. Bald zu sehen auf dem Onlinekongress "Innere Freiheit" des RPP-Institutes und hier auf meiner Blogseite und Youtubekanal.




Wer nur Macht und Reichtum für diese Welt sucht, ist töricht. Wie viele Reiche und Mächtige hat diese Welt schon gesehen! Sie sind alle nackt gestorben und ohne etwas von ihrem Reichtum und ihrer Macht mitzunehmen. Wie viele Grossreiche hat es schon gegeben: Alexander, Darius, Caesar, Dschingis Khan, Pharao, Qin Shihuangdi u.v.a. An der Schwelle des Todes haben sie alles verloren und nichts mitgenommen. Auch von ihren Reichen sieht man nichts mehr als Erinnerungen und Bauten, Gräber oder Büsten bestenfalls: alles tote Dinge. Es waren Grossreiche. Aber jedes ist zerfallen und vom Winde verweht worden. Sie versuchen es immer wieder. Auch die Nationalsozialisten haben es in ihrem Wahn versucht. Es sollte ein Tausendjähriges werden, aber nach 12 jahren war der Spuk vorbei und die Erde verbrannt. Sie versuchen es auch heute wieder, ob es die Amerikaner oder die Chinesen oder Russen sind. Sie wollen die Macht über die Welt, die stärksten Armeen und die grösste wirtschaftliche Macht. In der Hl. Schrift steht dafür auch der Turmbau von Babel, ein Symbol der menschlichen Hybris, hoch und weit hinauszuwollen und vor allem: ohne Gott und aus eigener Kraft und Intelligenz zu bauen.


"Warum toben die Völker, warum machen die Nationen vergebliche Pläne?" - "Doch ER, der im Himmel thront, lacht, der Herr verspottet sie." Psalm 2,1.4.


Sie versuchen es auch heute wieder. Dazu kommen im monetären Bereich (Grossbanken), im digitalen (Internetgiganten), medialen (die grossen Medienhäuser), pharmazeutischen (Big Pharma) oder gesundheitlichen Bereich (Versicherungsgiganten) und last but not least in der Nahrungsmittelbranche (Nestle). Auch hier kennt man die Riesen, die immer übermütiger werden und sich auch in Bereiche einmischen, die sie nichts angehen. Alle wollen sich ausbreiten, vergrössern, wachsen, dominieren. Sie wollen die Marktherrschaft. Es sind Grossreiche, und ihre Manager sind very important persons (VIPs). Aber sie werden sterben. Und vor allem: wenn die Verantwortlichen nur für sich leben, werden sie vor dem Angesicht des HERRN vergehen.


GOTT aber bleibt derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Wir müssen vor IHM bestehen, nicht vor der Welt. Denken wir daran, wie bald wir nackt ins Grab sinken werden und alles zurücklassen, für das wir uns jetzt abmühen.


Lassen wir uns nicht beeindrucken von den Plänen der Mächtigen, die im Augenblick an den Hebeln der Macht sitzen. Morgen werden es andere sein. Die Zeiten sind volatil. Babel ist heute: Sie sind immer wieder daran gescheitert und von der Zeit überholt worden: Jeder, der nach den Sternen griff und über die Menschheit herrschen wollte, ist ins Grab gesunken und wie das Gras verwelkt. Das werden auch die Kommunisten in Peking lernen, allen voran die grosse "Sphinx" Xi Jinping. Sie glauben, sie könnten für immer herrschen und die Massen beherrschen. Auch ihr Reich wird zerfallen. Die Zeiten sind volatil: Pfingsten ist heute. Wir müssen uns entscheiden, auf welcher Baustelle wird arbeiten: Babel oder Pfingsten (Vgl. Raniero Cantalamessa)?


Da Gottes Reich nicht von dieser Welt ist, baut ER es im Innersten der Menschen auf, in ihrem Gewissen. Dort hat niemand mehr Macht als Sein GEIST. Wir können es zu jeder Zeit beobachten: Sein Reich der Wahrheit und der Gerechtigkeit, ist nicht zu stoppen. Es setzt sich in der Zeit durch, während die Reiche vergehen. Wo ist Pilatus heute? Wo Tiberius? Das WORT des HERRN aber bleibt in Ewigkeit. Wir sollten auf ihm bauen, also auf Fels. Die Wassermassen werden unser Haus nicht hinwegspülen, aber die «Bill Gates» (Gates: Tore) werden sterben. Die Tore der Unterwelt werden auch die Kirche nicht überwältigen, auch wenn sie in der Zeit alles erleidet, was am Leib Christi in seiner Passion sichtbar geschehen ist.


Was bedeutet das alles? Es bedeutet, dass wir einzig und allein in Gottes Hand sind, auch jene, die es nicht glauben und sich darin täuschen. Jederzeit kann ER zu uns sagen:


«Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast? So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.» Lk 12,20f.


Weil wir in GOTTES Hand sind, sollten wir uns nach Seinem Wort nicht um das Morgen sorgen, sondern im Heute bleiben und das Beste geben. Und wir sollen unser Herz in Seiner Gegenwart beruhigen.


"Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist….Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit. Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen." 1 Joh 3,1-3.18.19.







Es gibt keine Kollektivschuld, weder für Menschen mit homosexuellen Tendenzen noch für andere, die sich schuldig gemacht haben - Kommentar von Bischof Marian Eleganti zu den Angriffen auf Benedikt XVI. und zum "deutsch-synodalen Homosexuellen-Outing"


Papst em. Benedikt XVI. hat persönlich als Präfekt der Glaubenskongregation und dann als Papst gegen die sexuellen Übergriffe durch Kleriker im Priesterstand mehr getan als viele andere vor ihm oder nach ihm. Jeder Informierte weiss das. Die sexuellen Übergriffe durch Kleriker sind im Vergleich mit der gesamten Gesellschaft überdurchschnittlich hoch (80 Prozent) mit der Homosexualität der Täter korreliert. Es dominieren die männlichen Opfer. Alle bisherigen Untersuchungen zum Thema dokumentieren das auf dramatische Weise. Zu behaupten, es seien dabei nur Machtmissbrauch (Klerikalismus) und nicht die sexuellen Bedürfnisse der Täter im Spiel, mit anderen Worten: ihre homosexuelle Neigung spiele keine Rolle beim Missbrauch, ist Realitätsverweigerung oder Immunisierungsstrategie.

Dass jetzt Priester und kirchliche Mitarbeiter sich als «queer» outen, um ihre Homosexualität in der Kirche zu etablieren und eine Revision der kirchlichen Lehre zu erzwingen, dokumentiert diese Problemimmunität gegenüber dem durch die Missbrauchsstudien in aller Welt zu Tage geförderten, immer wieder gleichen Sachverhalt der mehrheitlich mit Homosexualität korrelierten Missbräuche im männlichen Klerus. Klar: Moralisches Handeln ist nicht determiniert. Es kann in unserem Zusammenhang also nicht von zwingender Kausalität gesprochen werden. In der Philosophie spricht man von einer notwendigen, aber nicht hinreichenden Voraussetzung (Homosexualität) eines Phänomens (überwiegend männliche Opfer). Die spirituelle Erfahrung zeigt, dass moralisches Handeln im Kampf mit den eigenen Schwächen bzw. Neigungen schwierig ist und häufig nicht gelingt. Verantwortlich dafür ist der einzelne, nie ein System. Augustinus: «Ich bin es, der es getan hat» (ego sum qui feci!).


Es gibt deshalb auch keine Kollektivschuld oder eine Art «Sippenhaftung», weder für Menschen mit homosexuellen Tendenzen noch für andere, die sich schuldig gemacht haben, noch für die Kirche als Ganze für die Handlungen ihrer einzelnen Glieder. Niemand kann sich für die Sünde des anderen entschuldigen. Der Täter muss es selbst tun. Das gleiche gilt auch für das öffentlich inszenierte sog. «Fremdschämen», durch das viele vor allem sich selbst in ein gutes Licht rücken, meist wenig überzeugend. Wir richten nicht über Menschen, verurteilen nur Verhaltensweisen: Den Sünder lieben, die Sünde verurteilen. Besser wird es nur, wenn jeder einzelne sich bessert. Auch Papst Franziskus hat die geltende Norm, Kandidaten mit homosexuellen Neigungen nicht zum Priestertum zuzulassen, bestätigt. Dem Problem der Homosexualität im Klerus und der mehrheitlich homosexuell konnotierten Missbräuche durch den Klerus (Korrelation) hat er sich nicht gestellt, sondern den Sachverhalt zum reinen Problem des Machtmissbrauchs (Klerikalismus) erklärt. Er hat sich gegen homosexuelle Netzwerke in der Kirche ausgesprochen, aber wenig getan, sie zu beseitigen.





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