Die Mächtigen und die reichen vergehen - Der Gerechte bleibt in Ewigkeit



Wer nur Macht und Reichtum für diese Welt sucht, ist töricht. Wie viele Reiche und Mächtige hat diese Welt schon gesehen! Sie sind alle nackt gestorben und ohne etwas von ihrem Reichtum und ihrer Macht mitzunehmen. Wie viele Grossreiche hat es schon gegeben: Alexander, Darius, Caesar, Dschingis Khan, Pharao, Qin Shihuangdi u.v.a. An der Schwelle des Todes haben sie alles verloren und nichts mitgenommen. Auch von ihren Reichen sieht man nichts mehr als Erinnerungen und Bauten, Gräber oder Büsten bestenfalls: alles tote Dinge. Es waren Grossreiche. Aber jedes ist zerfallen und vom Winde verweht worden. Sie versuchen es immer wieder. Auch die Nationalsozialisten haben es in ihrem Wahn versucht. Es sollte ein Tausendjähriges werden, aber nach 12 jahren war der Spuk vorbei und die Erde verbrannt. Sie versuchen es auch heute wieder, ob es die Amerikaner oder die Chinesen oder Russen sind. Sie wollen die Macht über die Welt, die stärksten Armeen und die grösste wirtschaftliche Macht. In der Hl. Schrift steht dafür auch der Turmbau von Babel, ein Symbol der menschlichen Hybris, hoch und weit hinauszuwollen und vor allem: ohne Gott und aus eigener Kraft und Intelligenz zu bauen.


"Warum toben die Völker, warum machen die Nationen vergebliche Pläne?" - "Doch ER, der im Himmel thront, lacht, der Herr verspottet sie." Psalm 2,1.4.


Sie versuchen es auch heute wieder. Dazu kommen im monetären Bereich (Grossbanken), im digitalen (Internetgiganten), medialen (die grossen Medienhäuser), pharmazeutischen (Big Pharma) oder gesundheitlichen Bereich (Versicherungsgiganten) und last but not least in der Nahrungsmittelbranche (Nestle). Auch hier kennt man die Riesen, die immer übermütiger werden und sich auch in Bereiche einmischen, die sie nichts angehen. Alle wollen sich ausbreiten, vergrössern, wachsen, dominieren. Sie wollen die Marktherrschaft. Es sind Grossreiche, und ihre Manager sind very important persons (VIPs). Aber sie werden sterben. Und vor allem: wenn die Verantwortlichen nur für sich leben, werden sie vor dem Angesicht des HERRN vergehen.


GOTT aber bleibt derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Wir müssen vor IHM bestehen, nicht vor der Welt. Denken wir daran, wie bald wir nackt ins Grab sinken werden und alles zurücklassen, für das wir uns jetzt abmühen.


Lassen wir uns nicht beeindrucken von den Plänen der Mächtigen, die im Augenblick an den Hebeln der Macht sitzen. Morgen werden es andere sein. Die Zeiten sind volatil. Babel ist heute: Sie sind immer wieder daran gescheitert und von der Zeit überholt worden: Jeder, der nach den Sternen griff und über die Menschheit herrschen wollte, ist ins Grab gesunken und wie das Gras verwelkt. Das werden auch die Kommunisten in Peking lernen, allen voran die grosse "Sphinx" Xi Jinping. Sie glauben, sie könnten für immer herrschen und die Massen beherrschen. Auch ihr Reich wird zerfallen. Die Zeiten sind volatil: Pfingsten ist heute. Wir müssen uns entscheiden, auf welcher Baustelle wird arbeiten: Babel oder Pfingsten (Vgl. Raniero Cantalamessa)?


Da Gottes Reich nicht von dieser Welt ist, baut ER es im Innersten der Menschen auf, in ihrem Gewissen. Dort hat niemand mehr Macht als Sein GEIST. Wir können es zu jeder Zeit beobachten: Sein Reich der Wahrheit und der Gerechtigkeit, ist nicht zu stoppen. Es setzt sich in der Zeit durch, während die Reiche vergehen. Wo ist Pilatus heute? Wo Tiberius? Das WORT des HERRN aber bleibt in Ewigkeit. Wir sollten auf ihm bauen, also auf Fels. Die Wassermassen werden unser Haus nicht hinwegspülen, aber die «Bill Gates» (Gates: Tore) werden sterben. Die Tore der Unterwelt werden auch die Kirche nicht überwältigen, auch wenn sie in der Zeit alles erleidet, was am Leib Christi in seiner Passion sichtbar geschehen ist.


Was bedeutet das alles? Es bedeutet, dass wir einzig und allein in Gottes Hand sind, auch jene, die es nicht glauben und sich darin täuschen. Jederzeit kann ER zu uns sagen:


«Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast? So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.» Lk 12,20f.


Weil wir in GOTTES Hand sind, sollten wir uns nach Seinem Wort nicht um das Morgen sorgen, sondern im Heute bleiben und das Beste geben. Und wir sollen unser Herz in Seiner Gegenwart beruhigen.


"Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist….Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit. Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen." 1 Joh 3,1-3.18.19.